Frühjahrsfahrt 2010 nach Bramsche-Kalkriese

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Am Wochenende vom 19.03.2010 bis zum 21.03.2010 fuhren die Löhner Wohnmobilisten nach Bramsche-Kalkriese zum Stellplatz an der Varus-Deele.

Der Donnerstag vor dem Beginn der Frühjahrsfahrt ließ Hoffnung auf ein schönes und trockenes Wochenende aufkommen. Aber bereits Freitagmorgen hatte sich der Himmel  bereits wieder bewölkt und die Sonne schaute nur hin und wieder einmal durch die dichte Wolkendecke. Die meisten Löhner suchten am frühen Nachmittag den Weg über die Landstraße, ließen die Autobahn links liegen und fuhren durch das gerade aus dem Winterschlaf erwachende Osnabrückerland mit seinen kleinen Städten und Ortschaften und seinen liebevoll restaurierten Bauernhöfen. Unterwegs auf der B218 führte der Weg durch Venne, wo die Fa. "Waffel Meyer" mit dem Waffelmuseum seinen Standort hat. Ein Bummel durch den Fabrikverkauf war da vorprogrammiert, der das Womo mit süßen Leckerein nicht nur fürs Wochenende füllte. Und "sü" ging es gleich nach der Ankunft auf dem Stellplatz in Bramsche weiter. Schnell war eine Kaffeetafel zwischen zwei Wohnmobilen errichtet, an die später Ankommende sich einreihten. Aus den Wohnmobilen kamen die mitgebrachten Kuchen , Kaffee wurde gekocht und die Löhner konnten bei milden Temperaturen gemeinsam Kaffeetrinken.

 

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Aber die Wolken am Himmel waren nicht nur zum Spaß aufgezogen. Am späten Nachmittag fing es an zu tröpfeln und so wurden die beiden "Stammtisch-Pavillions" aufgebaut und so saßen dann alle wieder im Trockenen.

 

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In Anbetracht des nachlassenden Regens und des Vorhandenseins der Pavillions wurde allgemeines Angrillen beschlossen. Dieter und Lothar bauten ihre Grillgeräte auf und Hannelore begann Kartoffeln zu schälen. Sie wollte die Löhner mit Bratkartoffeln verwöhnen.

Aus allen Wohnmobilen kam Grillgut und Beilagen und auf 3 Grills bruzzelten Würstchen und mehr um die Wette. Dazu gab es Hannelores Bratkartoffel und Dieter teilte seine leckeren Rinder-Steaks mit den Löhnern. So schnell wie die Grillstationen aufgebaut waren, so schnell waren sie auch wieder verschwunden.

 

Karaoke und Tanz in der Varus Deele

Nach dem Grillen treffen sich alle in der Varus-Deele, denn dort hatte Dieter schon sein Keyboard und den Beamer aufgebaut. Jetzt hießt es für alle:" Come on and sing". Dieter hatte wieder einen lustigen Karaoke-Abend vorbereitet und die Löhner liefen zu musikalischen Höchstleistungen auf. Und wem das Singen nicht reichte, der nutzte die Pausen, um das Tanzbein zu schwingen. Nach diesem ereignisreichen Tag und Abend fielen alle mehr oder auch weniger pünktlich in ihre Wohnmobilbetten.

Bramsche und Besuch des Varus Museums

Am Samstagmorgen waren die Aktivitäten der Löhner unterschiedlichster Art: während sich einige nochmals in ihrem Bett umdrehten und das wohlverdiente Wochenende genossen, waren andere schon mit dem Kleinbus unterwegs nach Bramsche zur Stadtbesichtigung. Zum Kaffeetrinken im Pavillon am Nachmittag waren alle wieder vereint. Danach wurde ein Sparziergang entlang des Kanals zur Ausgrabungsstätte und zum Museum unternommen. Der weitläufige Park der Varus –Anlage konnte allerdings an diesem Samstagnachmittag und bei dem Wetter keinen Löhner so recht locken. Lediglich das Museum wurde besucht und vom Turm der Anlage wurde die Aussicht genossen. Zusammenfassend könnte man es etwa so formulieren:" Die Löhner sorgten an diesem Samstag mit ihren Eintrittsgeldern dafür, dass die deutsche Kulturlandschaft  finanziell unterstützt wird!"

Zurück auf dem Stellplatz wurden die Zurückgebliebene über die Ereignisse informiert und dann ging es auch schon zum kalt-warmen Büffet, das in der Deele aufgebaut war. Mit dem leckeren Essen und angeregten Gesprächen verging der Abend wie im Flug.

In der Nacht und am nächsten Morgen regnete es ohne Ende.  Das wurde dann auch das Ende eines unserer Pavillons. Ein großer Wassersack, der sich über Nacht als alles schlief gebildet hatte,  hatte mit seinem Gewicht das Gerüst zerdrückt, so dass wir den Pavillon leider entsorgen mussten. Ein kleiner Trost für den Pavillon: "Er fiel auf historischem Gelände".

Der Regen machte aber nicht nur dem Pavillon seinen Garaus, sondern vertrieb nach dem Frühstück auch ziemlich schnell die Löhner in Richtung Heimat.

Fazit: Ein Wochenende, an dem sich die Löhner  trotz des widrigen Wetters die gute Laune nicht verderben ließen.