Silvesterfahrt 2009 nach Strücklingen
Strücklingen sollte das Ziel der diesjährigen Silvesterfahrt wieder sein, da
waren sich die Löhner Wohnmobilisten beim letzten Stammtisch schnell einig.
Hingen nicht viele lustige und gute Erinnerungen mit diesem Ort zusammen, an
dem man bereits zwei Mal, in den Jahren 2006 und 2007 den Jahreswechsel
gefeiert hatte?
10 Fahrzeuge waren gemeldet, die sich noch vor dem Start krankheitsbedingt
auf 9 reduzierten.
Die Grillhütte als gemeinsamer Treffpunkt war geordert worden und die
teilnehmenden Wohnmobilisten beauftragt, Holz fürs Lagerfeuer, Grillkohle,
Würstchen und Glühwein mitzubringen.
Am frühen Nachmittag des 29.Dezember reisten die ersten Löhner an und
verwandelten den Stellplatz am Strücklinger Hof in Löhner Hoheitsgebiet. Dann
galt es den Schlüssel zur Grillhütte zu bekommen, was Angesichts des Ruhetags
der Gaststätte nicht so einfach war, denn eine Klingel war nirgendwo zu
entdecken. Aber wozu gibt es Telefon. Nach einen kurzen Anruf wurde den Löhnern
die Schlüsselgewalt über die Grillhütte und den Sanitärtrakt übergeben.
Inzwischen war die Sonne, die über den Tag hinweg der ostfriesische
Landschaft einen frühlingshaften Anstrich verliehen hatte, verschwunden und der
scharfe Ostwind ließ das Bedürfnis nach einem wärmenden Feuer aufkommen.
Schnell war das Feuer entfacht, Glühwein und andere wärmende Getränke fanden
ihren Weg aus den Wohnmobilen in die Grillhütte und auch DJ Peter holte seine
hüttentaugliche Soundmaschine aus dem Wohnmobil.
Leider war das Holz, dass bereits auf dem Feuerplatz gelegen hatte, feucht
und der Qualm machte allen zu schaffen. Feuerwehrmann Wilfried beförderte
deshalb kurzerhand mangels geeignetem
Werkzeug, die qualmenden Stämme unter zur Hilfenahme eines alten Klappstuhls
ins Freie. Das nachgelegte, mitgebrachte Kaminholz sorgte danach für ein
schönes Feuer und der bissige Wind wurde mit einer Plane, die vor den Eingang
gespannt wurde, auch ausgesperrt. Nun konnten die Würstchen auf dem Grill
bruzzeln und Glühwein, Lumumba und Apfelpunsch dampften in den diversen Töpfen.
Am Abend nach dem Essen löste sich die lustige Runde
auf und jeder genoss die wohlige Wärme im eigenen Mobil, die mit einer
mit herein gebrachten, herzhaften Rauchnote angereichert war.
Strücklinger Impressionen
Am nächsten Morgen wurden die Löhner von einer weißen Winterlandschaft
erwartet, als sie vor ihre Mobile traten und leichter Schneefall begleitete sie
auch über den ganzen Tag. Für den Mittwoch war die obligatorische
"Hüttenwanderung" angesagt. Mangels geöffneter Cafes und Gaststätten
ging die Wanderung ins 7km entfernte Barssel. Hier hoffte man, eine
Möglichkeit zum Einkehren zu finden.
Eine kleine Rast wurde in Elisabethfehn im Markant-Markt eingelegt, wo Kaffee
und Berliner aus dem Stehkaffee für Stärkung sorgten und auch noch andere
kleine "Bedürfnisse" erledigt werden konnten. In Barssel beim
Grillfuchs wurde eingekehrt und nach einem Imbiss ging es per Taxi wieder
zurück zum Stellplatz.
Am Abend loderte erneut das Lagerfeuer und Dieters großer Paellaplatte
wurde zum Stippgrütze braten,
zweckentfremdet.
Bänke wurden herein geholt und am Feuer vom Schnee und Eis befreit. Nah um das wärmende Feuer versammelt, mit warmen Getränken, dampfender Stippgrütze und heißer Musik verbrachten die Löhner einen weiteren Abend in der
Grillhütte.
Hüttenwanderung nach Barssel
Silvestertag
Am Morgen des Silvestertages konnten sich nur ein paar Unentwegte aufraffen, um dem beißenden Ostwind mit Schneegestöber die Stirn zu bieten und einen Spaziergang zu unternehmen. Dabei entdeckte die Truppe schon die ersten Ostereier in einem schneebedeckten Busch. Nachmittags trafen sich alle zum gemeinsamen Kaffeetrinken in den Mobilen von Dieter Paulsen und Ewald Ackermann. Dabei wurden auch Bilder der letzten Touren angesehen und Pläne für das Neue Jahr gemacht.
Um 19.30 Uhr war Einlass im Strücklingerhof und die Löhner fanden dort schnell ihren Tisch. Wetterbedingt hatten noch zwei weitere Fahrzeuge abgesagt. So war man nur noch mit 12 statt wie angemeldet mit 17 Personen vertreten. Sehr erfreut schien die Wirtin darüber nicht zu sein. Ob es nun am Wetter oder an der Wirtschaftskrise gelegen hat- es waren längst nicht so viele Gäste beim Silvesterball, wie in den Jahren davor.
Das Buffet allerdings war wieder reichhaltig und bot für alle Geschmäcker etwas und auch bei der Auswahl der Getränke blieb kein Wunsch offen. Die Band war seid dem letzten Besuch der Löhner vor 2 Jahren ausgewechselt worden und so kann auch über die Musik der neuen Live-Band "Fantasy" nichts nachteiliges gesagt werden.
Um Mitternacht stießen alle mit einem Glas Sekt an, aber die wenigsten wollten nach draußen in die Kälte, um dem Feuerwerk zu zusehen.
Gegen 2.00 Uhr brachen die Ersten auf und um 3.30 Uhr lagen auch die letzten Löhner in ihren Wohnmobilbetten.
Neujahr

Am späten Neujahrsmorgen trafen sich die Löhner vor den Mobilen, bevor die Ersten wieder Richtung Heimat fuhren und der Rest noch einen Tag zum Ausspannen in Strücklingen blieb.
Wieder ein Jahreswechsel unter Gleichgesinnten bei dem Jeder auf seine Kosten kam!