Mit dem WOMO nach Ungarn


10.05.-29.05.2006
1.Tag
Abfahrt in Löhne 17:00 Uhr. Fahren auf die Autobahn bei herrlichem Wetter Richtung Hannover, hinter Hannover Stau, kommen noch bis Magdeburg – Schönebeck, schöner Stellplatz direkt an der Elbe nur zu teuer -14,-€ Stellplatz 2 Personen und Strom, Duschen kostet 1,-€ extra und keine Entsorgung.

2.Tag

Bis 7:30 Uhr herrlich geschlafen. Marion macht Frühstück und ich versuche einen Reisebericht zu schreiben. Das Wetter ist super, die Vögel trillern und die Kühe blöken.
Langsam müssen wir uns für den Aufbruch Richtung Dresden fertig machen.
9:30 Uhr abgefahren u. 13:30 Uhr in Dresden angekommen, Stellplatz mitten in der Stadt, Zinzendorfstr. - 10 Min. bis in die Altstadt. Nach unserer Anmeldung (10,50 € Stellplatz. und Strom) machen wir uns auf den Weg in die Altstadt zur Frauenkirche, den Rest der Altstadt kennen wir schon. Inzwischen stellten wir fest, dass meine Wind- und Regenjacke Zuhause an der Garderobe hängt, also eine besorgen (C&A 15.00 €). 15:30 Uhr wieder am WOMOund Tag ausklingen lassen mit faulenzen. P.S. Natürlich in der Altstadt eine Kleinigkeit zu Mittag gegessen, Abendbrot fällt aus.

3.Tag

Bis 6:30 Uhr geschlafen, wieder herrliches Wetter. Heute müssen wie einen Reisetag einlegen. Um 8:00 Uhr sind wir nach dem Frühstück auf der Piste, wir hatten vor in Tschechien zu übernachten, so nach 300 km. Wir hatten uns vorher einige Campingplätze ausgesucht, nur um 13:00 Uhr waren die 300 km abgefahren, zu früh, also überlegt und beschlossen durchzufahren bis Podersdorf – Neusiedler See Österreich, nach zirka 500 km kamen wir um 17:00 Uhr an. Zunächst mussten wir uns am Campingplatz anmelden, hier hatte man von der Ungarn – Campingtours noch nichts gehört, „ wundern“ hatten geglaubt das Plätze reserviert waren, also lassen wir uns überraschen. Als nächstes richten wir uns ein, Markise ausfahren und wundern, hängt die tief, aha sie hat am Ende noch zwei Stützen jetzt passt es. Als nächstes Fahrräder bereit machen und Platz erkunden, alles vorhanden - Duschen, Waschräume, WC, Entsorgunsstation usw. - nach der kleinen Radtour ans Abendbrot denken, Hans muss grillen und Marion macht die Bratkartoffeln. Nach dem Duschen und Krimi schauen ging der Tag langsam zu Ende.

4.Tag

Bis 8:00 Uhr im Bett gelegen, das Wetter ist wieder herrlich, wir frühstücken draußen, Marion holt Brötchen und einen Durchschlag, ich bereite das Frühstück schon mal vor.

Um ca. 10:00 Uhr kommen die nächsten Mitreisenden Christel und Joachim, werden von uns begrüßt und eingewiesen - unsere Reiseleitung ist immer noch nicht da, also warten, 15:00Uhr die nächsten Gäste Angelika und Hans-Jürgen treffen ein, ca. 15 Min. später. Unsere Reiseleitung Marion und Tibor, von denen wir erfahren, dass unsere Gruppe nur aus uns acht Leuten besteht, egal, soll wohl lustig werden. Nach Begrüßung und viel Gerede gehen wir um 18:30 Uhr frisch geduscht zum organisierten Abendbrot ins Seehotel: bei Suppe, Schweinshaxe und Nachtisch wird der nächste Tag besprochen, ich glaube die Tour wird gut. Nach 2 Bier und einem Schoppen Wein gehen Marion und ich, wenn ich meinen Bericht geschrieben habe, ins Bett.


5. Tag

6:30 Uhr aufstehen, frühstücken und fertigmachen zur Weiterfahrt, muss noch das Womo vorbereiten, entsorgen und Wasser tanken, dann geht es Richtung Komarom Ungarn ca. 131 km. Wetter wieder gut, kommen rechtzeitig weg, fahren Richtung Ungarn wollen in Andau über die Grenze, werden in Tadten durch BaustelleRichtung Panhagen geschickt, unser Navi. bringt uns aber dann doch nach Andau, doch die Grenzer wollen uns nicht durchlassen, war nur ein Übergang für Fuß und Radfahrer, war in der Karte nicht zu erkennen, also zurück nach Pamhagen ca. 20 Min verschenkt. Kleiner Grenzübergang, kein Geldumtausch und kein Pikerl, na egal, fahren erstmal Richtung Kapuver dort auf die 85 in Richtung Csorna wo wir einen Bankautomaten finden und 20000,- Ungarische Forint holen, sind ca. 80,- € . Weiter geht die Fahrt über Györ dort auf die B1 in Richtung Komarom, dort ist unsere 1. Station in Ungarn, kleiner Campingplatz direkt am Thermalbad, für uns freier Eintritt, nutzen wir natürlich aus, Wasser bis 38° warm, herrlich, macht müde und durstig, also ein schönes ungarisches Schwartzbier getrunken. Während ich schreibe geht ein Wolkenbruch nieder, Marion ist in der Stadt, hat keinen Schirm mit, ob sie wohl nass wird? 18:45 Uhr Treffen an der Rezeption zum Abendbrot. Essen war gut, es gab eine Schlemmerplatte, wir waren um 21:30 Uhr wieder am WOMO und haben uns langsam bettfertig gemacht.

 

6. Tag

Wir haben gut geschlafen, Wetter ist wieder gut, das kleine Regengebiet von gestern Nachmittag ist weggezogen. Marion holt Brötchen und ich mache Frühstück, um 9:30 Uhr haben wie uns verabredet mit Jo und Christel ins Thermalbad zu gehen, was bis 11:00 Uhr geht. Danach ist Marion noch zu Lidl und versucht unsere Vorräte aufzustocken - Kaffee usw., um 14:00Uhr wollen wir uns das alte Fort Monostor ansehen , www.fort-monostor.hu Marion und Tibor machen mit Ihrem WOMO den Shuttledienst. Das Fort ist schon eine interessante Sache, soll Weltkulturerbe werden, bis 1991 noch von dem russischen Militär als Munitionslager genutzt, haben ca. 2 Std für die Besichtigung gebraucht. Abends um 19:30 Uhr sind wir Essen gegangen und haben den Tag ausklingen lassen.

7. Tag

Heute ist Reisetag, vorher bin ich noch um 6:00 Uhr ins Thermalbad gegangen, 7:00 Uhr haben wir gefrühstückt und anschließend unser WOMO startklar gemacht. 8:45 Uhr ging es los in Richtung Visegrad, unterwegs haben wir uns in Esztergom den Dom angesehen, ein imposantes Gebäude, hier wurde Ungarn gegründet. Kurz vor Mittag haben wir unseren Campingplatz in Visegrat erreicht, waren natürlich erst einmal vorbei gefahren, hatten beide nicht aufgepasst, egal, haben ihn ja gefunden. Erstmal wurde das WOMO ausgerichtet, Keile untergelegt, Markise ausgefahren und Strom angeschlossen, anschließend der Grill ausgepackt und das Mittagessen gebrutzelt. So, jetzt hatten wir uns eine Pause verdient, um15:00 Uhr wollen wir in die Therme, Tibor macht wieder den Shuttledienst, ist eine kleine Therme, liegt am Hang in Stufen, müsste vielleicht mal renoviert werden - aber schön. Gegen 17:00 Uhr wieder an unseren WOMO, anschließend wollen wir uns Visegrad ansehen und Abendbrot essen, finden ein nettes einheimisches Lokal und werden für 13,00 € beide satt, einschließlich Trinkgeld, danach geht es zum WOMO wo wir am Abend bei Sekt, Schnaps und Bier den nächsten Tag besprechen und ausklingen lassen.( www.hotelhonti.hu )

 

8. Tag

Die Nacht war nicht gut, um 1:00 Uhr ein Gewitter und Regen, musste unsere Badesachen von der Wäscheleine retten, es regnete die ganze Nacht. Nach dem Frühstück haben wir uns einen Königspalast angesehen, dass heißt die Reste davon, die man ausgegraben hat. Auf dem Rückweg geht Marion noch einkaufen - unsere Vorräte ergänzen, muss wohl Alkoholikerin sein, kam an einer einheimischen Schnapsflasche nicht vorbei. Mittags hat Marion von den Resten Gulasch gekocht, dann war bis 16:00 Uhr Mittagsruhe. Um 16:00 Uhr geht es nach Budapest mit dem Bus. Das Wetter ist wieder besser geworden, die Reise mit dem Bus war ein kleines Abenteuer bei den schlechten Straßen, haben uns in Budapest einige Sehenswürdigkeiten angesehen unter anderem die Burg und die Fischerbastei, am Abend wurde noch eine einstündige Bootsfahrt Budapest bei Nacht gemacht, gegen 10:00 Uhr waren wir noch in einem Restaurant in Visegrat und haben Kesselgulasch gegessen, danach Schlafenszeit.

 

9. Tag

Bis 7:30 Uhr geschlafen, nach Duschen und Rasieren gefrühstückt. Marion ist einkaufen gegangen und ich habe den Abwasch gemacht. Um 10:00 Uhr war ein Taxibus bestellt ,der uns zur oberen Burg in Visegrad gebracht hat, herrliche Aussicht auf das Donauknie - was die Bilder beweisen, gegen 12:00 Uhr wieder am WOMO, Mittagspause bis 17:00 Uhr dann Ritteressen. Das Ritteressen war eine gelungene Sache, mir Ritterspielen und Essen und Trinken so viel wie reinpasst, war ganz lustig, hatten abends um 10:00 Uhr alle leicht einen in der Krone und die nötige Bettschwere. P.S. Marion hat Motorroller fahren gelernt in der Mittagspause.

 

10. Tag

Es hat heute Nacht angefangen zu regnen und hoffen dass es besser wird. Um 10:00 Uhr hatten wir uns einen Taxibus bestellt mit dem wir zu einem historischen Dorf gefahren sind.

Das Dorf ist so etwa wie in Detmold das Bauernmuseum, anschließend waren wir in einem Künstlerdorf, wo es allerlei Kunst und Souvenierartikel zu kaufen gab . Marion hat sich ein Top mit Häkelpulli gekauft, für die Kinder wurden Gewürze gekauft und für unseren Wohnzimmerschrank ein Entenei. Der Rest des Tages war mit Versorgen des WOMOs und Kühlschrankes angesagt. Abends sind wir noch einmal günstig Essen gegangen, 13,00 € für beide Essen und Trinken. Eine große Plage sind die Stechmücken durch das Hochwasser, aber wir haben eine elektrische Fliegenklatsche, worum uns die Anderen beneiden.

 

11. Tag

Früh aufstehen, 7:00 Uhr Abfahrt war angesagt, 7:35 Uhr ging die Fähre über die Donau in Visegrad, ca. 200 km lagen vor uns. Unterwegs haben wie noch das Sissi- Schloss in Gödöllö besichtigt, das Schloss war ihre Sommerresidenz und ihr Lieblingsschloss. Um 13:30 Uhr waren wir dann in Hortobagy, unsere Mitreisenden waren auch gerade angekommen, die sind Autobahn gefahren und wir Landstr., zunächst wurde ein Lagerfeuer gemacht und über dem Feuer Speck gebraten, der mit Weißbrot und Zwiebel gegessen wurde, zwischendurch habe ich mein WOMO von außen gewaschen. In Hortaboy bleiben wir 2 Nächte, unser Abendbrot war eine Ungarische Suppe „Bullengulasch“ danach als Nachtisch Palatschinken und dazu Rotwein „Stierblut“ und Wasser, so haben wir den Abend bei Ungarischer Live-Musik ausklingen lassen. Das Wetter morgens bedeckt, ab Mittag heiter

12. Tag

7:30 aufgestanden, Wetter etwas bedeckt aber trocken, nach dem Frühstück geht es um 10:00Uhr mit Pferd und Planwagen in die Pussta, war sehr gut, verschiedene Tierarten wie Pferde, Wasserbüffel, Graurinder, Scharfe und Wollschweine bekamen wir zu Gesicht , außerdem typische Reiterspiele für die Pussta. Die Sonne schien wieder und die Mücken waren wieder aktiv. Der Nachmittag war wieder zum Ausruhen und der Abend sollte uns noch eine Überraschung bringen, die Überraschung war Kesselgulasch kochen mit Diplom, was uns allen sehr viel Spaß bereitet hat, beim Kochen und Essen wurde dann auch der nächste Tag besprochen.

 

13. Tag

Gut geschlafen, Wetter ist wieder gut, um 9:00 Uhr ist Abfahrt Richtung Bogacs ca. 90 km, gegen 11:30 Uhr angekommen und nach der Anmeldung unseren WOMO Stellplatz eingenommen, danach erstmal einen Rundgang durch die Anlage gemacht, als nächstes folgte baden in dem Thermalwasser, worauf die Mittagsruhe bis 15:00 Uhr folgte. Jetzt wurde erstmal eingekauft, unsere Vorräte aufgefüllt, ein Wischer fürs WOMO und für uns beide neues Badezeug. Zum Abendbrot gab es den Rest Kesselgulasch von gestern, danach hatten wir uns zu einer Weinprobe in der Nähe verabredet, wurde ein netter Abend wobei der Abschluss durch Nachtbaden in der Therme endete.

14. Tag

Herrliches Wetter, bin um 7:30 Schwimmen gegangen, denn unser Campingplatz ist nur 30m vom Bad entfernt, er ist in dem Thermalbad integriert, um 8:00 Uhr hat die ganze Truppe Hans-Jürgen ein Ständchen gebracht - er hatte Geburtstag und uns zum Dank heute Abend auf einem SchoppenWein eingeladen, ansonsten ein Badetag. Zum Mittag sind wir in ein Restaurant gegangen wo man günstig essen konnte, das Problem war die Speisekarte die von uns nicht ganz verstanden wurde, denn hier sind Nudeln meistens Nachtisch und darum süß, so ist es passiert das Christel Nudel mit Zucker, Wallnuss und Hähnchen bekam, was die Frau hinter der Theke wohl gedacht hat? Das Bad hat auch eine Homepage www.csuklopant.hu . Von unseren Reiseleiter Tibor haben wir eine Vase fürs WOMO geschenkt bekommen und sofort mit dem Sauger an der Seitenscheibe befestigt. Der Nachmittag war zum Heilbaden oder Schwimmen vorgesehen. Zum Abendbrot gab es Obstsalat und Pudding, danach sind wir mit Hans-Jürgen ins Weinlokal gegangen und haben einen gemütlichen Abend verbracht. Für Morgen haben wir bei schönem Wetter eine Tour mit dem Linienbus ins Gebirge geplant.

15. Tag

Es hatte heute Nacht angefangen zu regnen und sich in den Tag hineingezogen, dadurch fiel unsere Busreise in Wasser und Heilbaden und Faulenzen waren angesagt. Um 18:00 Uhr hat Marion (unsere Reiseleiterin) eine Besprechung für den nächsten Tag angemeldet, wann die Abfahrt ist usw.. Nach unserem Abendessen sind wir noch in eine einheimische Gaststätte auf ein Bier gegangen, war wie früher in der DDR. Kleine Anekdote nebenbei, Christel musste zur Toilette, wusste aber nicht das ihr Mann mit der Toilettenkassette zum Entsorgen unterwegs war, was dann passiert ist kann man sich ja denken. Es hatte bis Mitternacht geregnet.

16. Tag
Morgens um 6:00 Uhr wach geworden, Wetter wieder - gut die Sonne lacht, nur unser Platz steht unter Wasser und habe Bedenken dass wir nicht ohne Schwierigkeiten da runter kommen. Bin mit Marion noch schnell ins Thermalbad gesprungen, haben dann gefrühstückt und unser WOMO reisefertig gemacht, sind dann mit der richtigen Strategie vom Platz gekommen, um 8:30 Uhr waren wir auf dem Weg zur Stadt Eger, die wir in einer Stunde erreicht hatten, nach einem kleinen Happen essen, welches Tibors Worte waren, haben wir eine Stadtbesichtigung unternommen welche zur Schoppingtour ausartete. Marion bekam ein Ballkleid für 19,00 € und ich einen Gürtel für 15,00 €, haben natürlich auch die Burg und andere Sehenswürdigkeiten angesehen, gegen 17:00 Uhr waren wir wieder am WOMO. Zum Abendbrot gab es Obstsalat, danach sind wir ins Lieb-Frauen -Tal gegangen wo es eine Reihe von Winzer- oder Weinbauer gibt, die ihre Weinkeller als Stollen in den Berg gebaut haben, wurde mal wieder ein netter Abend mit der nötigen Bettschwere.

17.Tag
Heute Nacht hat es ein wenig geregnet, aber heute Morgen scheint wieder die Sonne, es ist der letzte Tag mit der Gruppe, der Urlaub geht langsam zu Ende, schade war sehr schön. Um 10:00 Uhr waren wir zum Marktbesuch verabredet, der dann mit Erdbeeren, Radieschen, Pilze und Erbsenschoten endete. Mittags war ich wieder am WOMO bin mit Taxe zurück gefahren 780 fr.= 3,00 € Marion ist noch mit Christel, Angelika und Hans-Jürgen in der Stadt geblieben haben noch ein wenig gebummelt. Der Nachmittag war zum Ausruhen da, um 17:30 Uhr ging es zum Abschiedsessen im Lieb-Frauen Tal, war wie immer gut, der Wein tat sein übriges, dann kam leider die Stunde der Verabschiedung was uns allen nicht leicht fiel.

18. Tag
Es hatte heute Nacht angefangen zu regnen und hörte auch nicht auf, dadurch hatte ich eine schlechte Nacht und war früh wach, also sind wir kurz nach 4:00 Uhr aufgestanden und kurz vor fünf abgereist, sind 1200 km gefahren durch Ungarn, Slovakey, Tschechien und in Deutschland Marienberg Drei Brüder Höhe angekommen ca. 16:30Uhr. Sind zum Abendbrot ins Restaurant gegangen, anschließend bisschen ferngesehen und dann ins Bett.


19. Tag
Es regnet, Brötchen aus dem Hotel geholt und gefrühstückt, gegen 8:45 Uhr abgefahren und gegen 15:00 Uhr Zuhause angekommen.


geschrieben von: Hans Ruschmeier Veröffentlicht am: 03. August 2006 20:23 - 279 Hits